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Tattoo Cartridge Needles Configuration

Konfiguration der Tattoo-Kartuschen-Nadeln

Was ist die Konfiguration von Tattoo Cartridge Nadeln?

Beim Betrachten einer Seite mit Tätowiernadeln auf einer Website oder in einem Katalog kann die Vielzahl der verfügbaren Optionen überwältigend sein. Aber keine Sorge – hier beginnt der Lernprozess.

Tätowiernadeln lassen sich in sechs Grundgruppen einteilen, die alle verfügbaren Optionen abdecken: RL (Rundliner), RS (Rundshader), F (Flach), M (Magnum), M1C,RM, CM (Gebogenes Magnum), 

Warum ist die Konfiguration von Cartridge Nadeln wichtig?

Die Tintenablagerung in der Haut wird stark von der Konfiguration der Nadel beeinflusst. Ein weit verbreiteter Nadeltyp ist der „12 07 RL“, was eine Rundliner-Konfiguration mit sieben #12 Nadeln bedeutet.

Um sich zu merken, welche Nadelkonfiguration in welchen Situationen verwendet werden sollte, nutzen Sie diese Tätowiernadeln-Größentabelle, um zu verstehen, wie jede Konfiguration eingesetzt wird.

Wofür wird jede Konfiguration verwendet?

Rundliner (RL)

Geeignet für: Klare Linien, feine und dünne Linien, Schriftzüge, Punktarbeit, Stippling und kleine Schattierungsbereiche, wie Porträts.

Bei einer Rundliner-Konfiguration sind die Nadeln am Ende eng zusammen gruppiert, wodurch die Tinte in einem bestimmten Bereich konzentriert wird und die Linien besser sichtbar sind.

Liner mit eng beieinander liegenden Nadeln werden oft als „Tight Liner“ bezeichnet. Diese enge Anordnung kann jedoch ein leichtes „Zwicken“ auf der Haut des Kunden verursachen, was während des Linienziehens zu einem höheren Unbehagen führen kann.
Für Schriftzüge oder feine Details in Porträts sind 1-3RL eine geeignete Wahl.

 

Rundshader (RS)

Geeignet für: Weiche Linienkanten, Schattierung kleiner Bereiche, Farbfüllungen.

Ideal zum Ausfüllen kleiner Flächen, Erzeugen von Texturen und Highlights.
Durch den größeren Abstand zwischen den Nadeln verursachen Shader mit weiter auseinander liegenden Nadeln weniger Trauma als eng angeordnete Liner.
Für Highlights bei fertigen Tattoos ist die 7 RS Konfiguration sehr beliebt.
Zum Linienziehen kann die 7 RS Konfiguration verwendet werden. Sie erzeugt eine weichere Linie durch den größeren Abstand der Nadeln, was zu einem glatteren Erscheinungsbild ohne die scharfe Abgrenzung von Linern führt. Manche Designs suchen diesen Effekt jedoch gezielt.

Flach (F)

Weniger häufig verwendet, kann Flach jedoch eine große Menge Tinte abgeben.
Durch ihre Beweglichkeit ermöglicht Flach präzises Schattieren durch einfache Winkelanpassung.
Beim Umgang mit flachen Tätowiernadeln ist Vorsicht bei der Winkelung geboten, da die Gefahr besteht, die Haut des Kunden versehentlich zu schneiden.

Magnum (M)

Geeignet für: Farbfüllungen in Schwarz oder Farbe, Tribal-Designs, Farbverläufe und bestimmte Schwarz-Grau-Anwendungen – hier zeigen diese Nadeln ihre Stärken.

Als Allrounder wegen ihrer Vielseitigkeit sind diese Nadeln weit verbreitet und gelten als die gebräuchlichsten. Mit ihnen lassen sich viele Aufgaben erledigen, was sie für fast jeden Zweck geeignet macht.
Durch die größere Oberfläche ermöglichen größere Magnums sanftere Farbverläufe, da sie mehr Tinte abgeben und weniger Durchgänge über dieselbe Fläche nötig sind. Größere Magnums sorgen für glattere Verläufe und gleichmäßige Füllungen, was eine gleichmäßige Heilung ohne Fleckenbildung fördert. Würde man hingegen einen kleinen Rundliner verwenden, um Farbe in eine große Fläche zu packen, wäre das Ergebnis wahrscheinlich fleckig und ungleichmäßig.
Manchmal als „gewebte Magnums“ bezeichnet, erfordern diese regulären Magnums (im Gegensatz zu gestapelten Magnums) aufgrund ihrer flachen Form Vorsicht, da die Haut unter dem Druck der Nadel nachgibt. Es ist wichtig, darauf zu achten, die Haut des Kunden beim Tätowieren nicht mit der Kante eines Magnums zu verletzen.

Gebogenes Magnum (M1C, RM, CM)

Geeignet für: Bei Anwendungen wie Porträts, Realismus oder unscharfen Hintergründen werden weichere Schattierungstechniken verwendet, um die Haut weniger zu belasten. Dazu gehören Farbfüllungen in Schwarz oder Farbe und sanfte Farbverläufe, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Gebogene Magnums bieten den Vorteil einer „gebogenen“ Form, die nahtloses Verblenden ohne scharfe Kanten ermöglicht. Diese Eigenschaft ist besonders nützlich für unscharfe Hintergründe, Porträts, Farbverläufe und um die Ränder des Bildes sanft in die Haut übergehen zu lassen, anstatt sie zu umranden.

 

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